Die von der AG Mobilität vorher vorgeschlagene Zahl 14 beruhte auf den vorgesehenen 12 Kiezblocks, die als Ergebnis der Kiezblock-Studie des Bezirks vorgesehen waren + den beiden Kiezen (Antonkiez und Nördl. Luisenstadt), für die bereits vorher durch separate Studien die Planungsprozesse und Beteiligungsverfahren gelaufen waren. Die Zahl war also nicht beliebig gegriffen. In einem Wahlprogramm macht es aber natürlich Sinn nicht unbedingt den höchsten Präzisionsgrad vorzusehen, sondern Zahlen, die sich auch einprägen. 15 Superkieze scheint uns da ein vernünftiger Kompromiss zwischen Präzision und Einprägsamkeit. 20 Kieze ist überzogen – gerade auch wenn man die umfangreichen Umbauten im öffentlichen Raum, die in diesem Abschnitt erwähnt sind, berücksichtigt. Die sind nicht nur planerisch mit komplexeren Abläufen verbunden – dauern also deutlich länger, sondern sind auch erheblich teurer als rein verkehrliche Maßnahmen. Das ist bis 2031 nicht realistisch darstellbar. Diese Auffassung wird von Christophe Schriner geteilt und er befürwortet an dieser Stelle auch die Plangröße 15 Superkieze.
| Antrag: | Öffentliche Räume, die Mitte verbinden |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Kurt Hildebrand (KV Berlin-Mitte) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 29.01.2026, 09:40 |
