Änderungen von A-2 zu A-2
| Ursprüngliche Version: | A-2 (Version 1) |
|---|---|
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 14.01.2026, 14:18 |
| Neue Version: | A-2 (Version 2) |
|---|---|
| Status: | Beschluss |
| Eingereicht: | 02.03.2026, 18:12 |
Titel
Antragstext
Von Zeile 1 bis 15:
Der öffentliche Raum ist das lebendige Rückgrat unseres Bezirks. Er schenkt uns Orte für Begegnungen, Bewegung und Raum zum Sein. Wir gestalten ihn für die Welt von heute und morgen.
Unsere Position als Hauptstadtbezirk sehen wir als Chance und Anspruch, zu zeigen, wie Städte im 21. Jahrhundert gestaltet sein müssen: weltoffen, liberal, vielfältig und auf die Bedürfnisse der Menschen orientiert.
Die Bedürfnisse der Menschen stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Lebendige und sichere Kieze für alle sind unser Ziel, mit mehr Bäumen und mehr Begrünung, Verkehrsberuhigung und weniger Asphalt.
Jede und jeder im Bezirk hat das Recht auf sichere Bewegung auf jede Art: Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) oder dem Auto.
Die Parks, in denen man spazieren geht, die Bänke zum Pause machen und die Spielplätze für Kinder: Öffentliche Räume sind die Orte, an denen unser Bezirk lebt. Hier begegnen wir uns im Alltag, kommen ins Gespräch, bewegen uns, atmen durch. Sie sind Spielplatz, Treffpunkt und Rückzugsort zugleich. Hier entsteht Nachbarschaft und das tägliche Miteinander in Mitte.
Als Hauptstadtbezirk tragen wir besondere Verantwortung. Wir wollen zeigen, wie eine Stadt im 21. Jahrhundert aussehen kann: offen für alle, vielfältig, liberal und vor allem nah an den Menschen.
Deshalb stellen wir die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt. Wir wollen Kieze, in denen man sich sicher fühlt und gern aufhält. Mit mehr Bäumen, mehr Grün und mehr Platz zum Verweilen.
Jede und jeder soll sich in unserem Bezirk sicher bewegen können: Unabhängig davon, ob man zu Fuß, mit dem Rad, mit Bus und Bahn oder mit dem Auto unterwegs ist.
Die neue Straßenverkehrsordnung bietet deutlich mehr Spielräume für eine konsequente Weiterentwicklung unserer Mobilität. Mit aller KraftNachdruck werden wir weiter diealle bezirklichen Gestaltungsmöglichkeiten umsetzen – egal, mit welcher Landesregierungnutzen. Dabei ist das Berliner Mobilitätsgesetz für uns der Orientierungsrahmen. Klar ist aber: Wir brauchen hierfür auch einen Senat, der Projekte vor Ort gezielt unterstützt - statt sie zu verhindern.
Von Zeile 18 bis 20 einfügen:
öffentlichen Raum vor Ort und vor allem sozial gerecht voran – lokal angepasst, egal ob vor dem Einfamilienhaus an der Afrikanischen Straße, in den engen Gründerzeit-Vierteln im Wedding und in Moabit oder am Plattenbau auf der Fischerinsel. Mitte bringt Menschen zusammen! Sicher, stressfrei und
Von Zeile 28 bis 30:
Kiezblocks – Orte der Ruhe, mit hoher Aufenthaltsqualität und Raum für Begegnung. Unser Ziel sind 2015 Superkieze: Lebendige Nachbarschaften voller Grün und Spielflächen, in denen das Miteinander im Mittelpunkt steht. Von Moabit bis
Von Zeile 35 bis 41:
Mitte wird „Vision-Zero-Zone“ – wo Mobilität sicher ist für Radfahrende, Fußgänger und alle, die sich im öffentlichen Raum bewegen. Egal ob zu Fuß, auf dem Rad oder mit dem Rollstuhl – wir schaffen Wege, die schützen und begeistern.
Mitte setzt sich für die „Vision-Zero“ ein: Unser Ziel ist eine Gesellschaft ohne Verkehrstote und Schwerverletzte. Mobilität soll sicher für alle sein, die sich im öffentlichen Raum bewegen. Deshalb schaffen wir Wege, die schützen und auf denen man gern unterwegs ist.
Viel ist im Bezirk erreicht. Viel haben wir noch vor. Mit einem lückenlosen Radnetz machen wir Mobilität stressfrei – bis 2031 bauen wir über 25 Kilometer neue Fahrradstraßen. Fahrradstraßen bauen wir als sichere Räume für den Radverkehr.Bis 2031 bauen wir über 25 Kilometer neue Fahrradstraßen und schaffen damit lückenlose Radwegverbindungen.
Von Zeile 45 bis 47:
Mit sicheren Schulwegen und autofreien Zonen vor Schulen kann jedes Kind selbstständig zur Schule gehen! Ganz ohne Angst – egal ob bei Kindern oder ihren Eltern.
Kinder und Jugendliche brauchen sichere Schulwege: Mit Tempo-30-Zonen, sicheren Querungen, Schulstraßen und autofreien Schulzonen sorgen wir für mehr Sicherheit. Durch starke Jugendverkehrsschulen, aktuelle Schulwegpläne und ausreichend Fahrradstellplätze ermöglichen wir Kindern in ganz Mitte, selbstständig und ohne Angst zur Schule zu gehen oder zu radeln. Die Mobilitätsbildung wollen wir ausbauen. So schaffen wir die Voraussetzungen für sichere, selbstbestimmte, verantwortungs- und klimabewusste Mobilität jetzt und in Zukunft.
Von Zeile 64 bis 66:
für die Nachpflanzung aller leeren Baumscheiben. Wo zu wenig Bäume stehen, pflanzen wir welche![Leerzeichen]
So wollen wir unter anderem den Alexanderplatz so weit wie möglich begrünen und damit Klimaresilienz, Biodiversität und Aufenthaltsqualität stärken. Zusammen mit den entstehenden Hochhäusern wird er so zu einem lebendigen, grünen Herzen Berlins. Mit neuen Bewässerungsmethoden und vergrößerten Baumscheiben garantieren wir im ganzen Bezirk das Überleben neuer und alter Bäume auch in heißen Sommern.
Von Zeile 71 bis 76:
Wir schaffenwollen das längste Schwimmbad Berlins eröffnen: Die Spree soll wieder zum Leben erwachen! Wir schaffen die und eine erste Badestelle an der Spree, erhalten denin Mitte entstehen. Den Flussbadgarten erhalten wir als öffentliche Grünfläche und bauen sukzessive grüne, zugängliche Uferbereiche. Mitte wird Teil der internationalen Initiative „Swimmable Cities“ – ein Wasserbezirk, in dem Menschen die Natur am Fluss erleben und genießen können. Die Qualität der Gewässer in unserem Bezirk wollen wir verbessern, wo immer das möglich ist. Mit der teilweisen Renaturierung des Plötzensees haben wir bereits den Anfang gemacht. Und wir möchten weitermachen, zum Beispiel durch eine naturnähere Gestaltung des Humboldthafens.
Von Zeile 78 bis 85:
Landschaftspflege, die auch Kindern zeigt, wie Naturkreisläufe funktionieren. Sie bringen ein Stück Natur zurück in unsere Parks und sorgen für Biodiversität. Das wollen wir auf andere Bereiche ausweiten, zum Beispiel auf Rasenflächen im großen Tiergarten.
Berlin ist Rückzugsraum für 20.000 ArtenTier- und Pflanzenarten – wir schützen und erweitern diesen Lebensraum! Mit Entsiegelung von Straßen, Trittsteinbiotopen, Tiny Forests und der Begrünung von Hinterhöfen schaffen wir Stadtoasen, die nicht nur das Klima verbessern, sondern auch alle Lebewesen erfreuendazu beitragen, biologische Vielfalt gezielt zu fördern.Wir unterstützen alle, die sich für die Belange der tierischen Stadtbewohner einsetzen. Deshalb werden wir uns als Bezirk mit Unterstützung des Landes und in Kooperation mit ehrenamtlichen Initiativen am stadtweiten Taubenmanagement beteiligen.
Eine Stadt, die Mensch und Natur Räume gibt und unsere Lebensgrundlagen erhält.
Von Zeile 90 bis 94:
Eigene Abstellflächen für E-Scooter und Leihräder haben wir als Erste errichtet – dieses Konzept wollen wir in Mitte flächendeckend ausbauen.Dem Fahren mit E-Scootern und Fahrrädern auf Gehwegen begegnen wir mit einer konsequenten Durchsetzung der geltenden Regelungen durch unser Ordnungsamt und die Polizei.
Das Programm „Sichere Kreuzungen" führen wir fort: Kreuzungen machen wir übersichtlich und senken die Bordsteine ab. Das hilft insbesondere älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen.
Nach Zeile 97 einfügen:
Innovative technische Lösungen zur Überwachung der regelkonformen Nutzung werden wir prüfen und auch in Mitte einsetzen. Bei der Parkraumbewirtschaftung ist Mitte Vorreiter: Durch Digitalisierung und den Einsatz von ScanCars wollen wir Parkraum künftig effizient, fair und rechtssicher überwachen, sobald die technischen und rechtlichen Voraussetzungen dafür vorliegen.
Von Zeile 100 bis 102:
Stadt lebt vom Mitmachen! Wir setzen auf eine intensive Bürgerbeteiligung und stärken Kiezinitiativen, um die Kreativität und das Wissen der Zivilgesellschaft direkt in die Planungen einfließen zu lassen.
Stadt lebt vom Mitmachen! Wir setzen auf echte Bürger:innenbeteiligung und stärken Kiezinitiativen
Von Zeile 105 bis 106 einfügen:
Wir laden alle ein, Mitte aktiv mitzugestalten und gemeinsam Verantwortung für den Kiez zu übernehmen. Wir laden alle ein, Mitte aktiv mitzugestalten und gemeinsam Verantwortung für den Kiez zu übernehmen. Dabei leisten Initiativen vor Ort einen wichtigen Beitrag. Um Veranstaltungen und Aktionen zu unterstützen, stellen wir weitere "Kieztafeln" dort auf, wo Bedarf besteht und sie regelmäßig aktualisiert werden können.
