Der ÄA verfolgt ein sprachliches und ein sachliches Anliegen:
- Sprachlich I: Im bisherigen Text kommen sowohl vor, als auch nach dem Doppelpunkt die Worte "heute" und "morgen" vor. Das klingt redundant.
- Sprachlich II: Das Anknüpfen an "künftige Generationen" spricht die Emotionen und Prioritäten der Wähler*innen deutlich weniger an, als das Anknüpfen an die eigenen Kinder.
- Sachlich: Das Anknüpfen an "künftige Generationen" ist mit einigen theoretischen Problemen behaftet (zB dem sog. non-identity-Problem). Sie stellen sich weniger, wenn wir an das heutige Interesse anknüpfen, unseren Kindern eine gute Zukunft zu bereiten. Und dass es uns um Nachhaltigkeit/Longtermism geht, wird auch in der hier vorgeschlagenen Formulierung deutlich.
