| Antragsteller*in: | Anke Dörsam |
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F15-2: Anke Dörsam
Name
Bewerbung
Liebe Freund*innen und Freunde,
ich bin in Berlin-Moabit aufgewachsen, zur Grundschule gegangen
im Hansaviertel, mein Gymnasium lag in Tiergarten Süd.
Geprägt haben mich all die kleinen und großen Einrichtungen im
Bezirk, die Jugend-Kunstschule, das GRIPS-Theater, die PUMPE,
die Jugendverkehrsschule.
Als stellv. Bürgerdeputierte für Kultur konnte ich im Ausschuss
immer wieder sogar CDU-Verordnete überzeugen, einfach aus der
Argumentation aus der tiefen Geschichte des Bezirks und seiner
Menschen heraus, zum Beispiel als es um Unterstützung der
Mieten für Kultureinrichttungen ging.
Besonders am Herzen liegen mir eine flächendeckende Versorgung
mit Bibliotheken, mit Arbeitsmöglichkeiten und Zugängen für
Kinder, Jugendliche, Senioren, und dabei auch andere
Öffnungszeiten als sie derzeit sind (oft erst ab 12, 13 Uhr – auch
das tägliche Zeitungslesen, das v.a. ältere und arme Menschen in
die Bibliothek fühlt, ist ein wichtiger Teil von Teilhabe.
Auf der anderen sehe ich den Bezirk mit dem Wissen um seine
Menschen in all ihrer Verschiedenheit, auch die älteren, die
teilweise drei Staaten erlebt haben, in Ost und West, zwischen
Geschichte, Teilung, Neuaufbau und Aufbruch, mit den Gebäuden
bedeutender Veränderungen im Bezirk – auch in seiner Zeit, als
Westberlin eine Insel war verbunden mit Europa und der ganzen
Welt, was sich bis heute in der Verbindung der Berliner Bezirke in
ihren Städtepartnerschaften erhalten hat (auch dazu habe ich einen
Antrag in der BVV mitgeschrieben).
Und seit dreieinhalb Jahren sehe ich die Infrastruktur im Bezirk
aus der Perspektive einer Regenbogenfamilie mit zwei kleinen
Kindern: Die Raumnot, die Mieten, die Kita-Situation, die
Verkehrsübergänge und noch nicht überall vorhandene
Barrierefreiheit der Straßen, und ich erlebe täglich, wie es anderen
Eltern mit diesen Herausforderungen geht. Gerade die oftmals viel
zu kleinen Wohnungen von Familien, die einfach nichts größeres
finden, braucht eine Grünflächenpolitik, wie sie unsere Partei in
Mitte seit Jahren schon erfolgreich macht. Die Spielplätze sind Ort
der Begegnung, des sozialen Austauschs, der Bewegung und der
Teilhabe.
Wenn endlich das Außenbecken im Poststadion eröffnet werden
wird, auch wegen meinem Einsatz auf den verschiedenen Ebenen
dafür, wird es einen weiteren Ort für alle geben.
Ich selbst bin beruflich im Literaturbetrieb tätig und habe just an
dem Tag, an dem die Aufstellungsversammlung stattfindet, eine
Lesung in Frankfurt am Main, wegen der ich leider nicht an der
Versammlung in der Elisabeth-Kirche, deren Räume mir von
K ultur- und privaten Veranstaltungen sehr vertraut sind,
teilnehmen kann.
Seit letztem Jahr bin ich auch im Jury-Pool des Bezirks Berlin-
Mitte für Film und Literatur.
Ich würde mich sehr über Eure Unterstützung für mein
Engagement in der BVV zu Kultur, Sport und Teilhabe freuen.
Eure Anke
* Teilhabe
• Zugänge
• Bekämpfung von Machtmissbrauch und Diskriminierung,
• gut ausgestattete, zugängliche Bibliotheken, Museen und Theater
• Miteinander in Verschiedenheit
stellv. Sprecherin der LAG Sport
ehem. Sprecherin der BAG Kultur
Stellv. Bürger*innendeputierte in der BVV Mitte im Ausschuss für Kultur
Berlin-Mitte AGen Antirassismus+Vielfalt und Soziales
Literaturkritikerin, Lektorin, Autorin,
Dramaturgin und Werkstättenleiterin
Diplom-Theologin
MA. Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Studium in Mainz, Jerusalem und München
Freiwilligeneinsatz in Ecuador
Abitur am Canisius Kolleg
geboren in Berlin, aufgewachsen in Berlin-Moabit
KONTAKT
ankedoersam@gmail.com
0176 4423 8940
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