| Antragsteller*in: | Carolin Robert |
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F9-1: Carolin Robert
Name
Bewerbung
Liebe Freund:innen,
Europa begleitet mich politisch schon lange, als etwas, das unseren Alltag prägt. Vieles von dem, was Europa ausmacht, passiert nicht in Brüssel. Es passiert vor Ort in unseren Kiezen. Gerade Berlin und insbesondere Mitte zeigen, wie eng dieser Zusammenhang ist. Denn hier wird das, was die europäische Einigung bedeutet, gelebt: im täglichen Miteinander, in der Vielfalt der Kulturen und Perspektiven.
Die Geschichte dieser Stadt ist einzigartig geprägt von Teilung, Zusammenwachsen und internationaler Vernetzung. Heute ist Mitte ein Ort, an dem unterschiedlichste Lebensrealitäten aufeinandertreffen. Die Werte und das Lebensgefühl Europas sind hier direkt spürbar. Mitte ist ein Ort, an dem europäische Politik sichtbar und erlebbar wird. Genau daran möchte ich anknüpfen und diese europäische Dimension stärker in die Arbeit der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) einbringen.
Deshalb bewerbe ich mich darum, euch in der BVV zu vertreten.
Ich bin seit 2020 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen und engagiere mich seit meinem Umzug nach Berlin im Jahr 2024 im Kreisverband Mitte. Dort bin ich Co-Sprecherin der AG Grüne Transatlantiker:innen und möchte die internationale Perspektive in unseren Kreisverband vor Ort einbringen.
Beruflich arbeite ich als Juristin in der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amts, wo ich mich täglich mit rechtlichen Fragestellungen an der Schnittstelle von Politik und Verwaltung beschäftige. Darüber hinaus engagiere ich mich im Bundesvorstand der Jungen Europäischen Föderalist:innen (JEF). Dort verhandle ich Positionen und organisiere Mehrheiten und glaube deshalb das richtige Rüstzeug für die Arbeit in einer BVV-Fraktion zu haben. Diese Erfahrungen prägen auch meinen politischen Blick. Ich bin überzeugt, dass kommunale Politik, Landes- und Bundespolitik und europäische Ebene viel stärker zusammengedacht werden müssen. Ich kenne die Abläufe in der Verwaltung, weiß, wie man Kompromisse schmiedet, und habe ein gutes Verständnis dafür, wie Verwaltung effektiv arbeiten kann.
Für Mitte heißt das ganz konkret: europäische Fördermöglichkeiten besser nutzen, bestehende Städtepartnerschaften stärker mit Leben füllen und Begegnungen in zivilgesellschaftlichem Engagement, mit Bildungsprojekten und im kulturellen Leben schaffen. Gleichzeitig bleibt für mich klar, dass gute Bezirkspolitik immer im Alltag der Menschen ansetzen muss. Dazu zählt, Mitte als Raum zu erhalten und zu stärken, der allen ein Zuhause ist, unabhängig von Herkunft oder Einkommen. Das heißt auch, unsere Stadt zukunftsfähig zu machen: mit innovativer Mobilität, klimaangepasst und wirtschaftlich stabil. Dabei sehe ich Europa nicht als fernen Rahmen, sondern als konkretes Werkzeug, das wir auf Bezirksebene stärker nutzen können.
Ich habe große Lust, Verantwortung zu übernehmen und mich mit meiner Erfahrung und meinem Blick auf Europa und Verwaltung in die Arbeit der BVV einzubringen. Dabei ist mir besonders wichtig, Politik gemeinsam mit euch zu machen, zuzuhören, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen, um unsere grünen Ziele vor Ort wirksam umzusetzen.
Ich würde mich sehr über euer Vertrauen freuen.
Eure Caro
- geboren 1998 und aufgewachsen in NRW
- Studium der Rechtswissenschaft in Münster
- Arbeitserfahrung in einer internationalen Wirtschaftskanzlei, dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und dem Auswärtigen Amt
- Parteimitglied seit 2020
- Umzug nach Berlin und KV Mitte seit 2024
- Co-Sprecherin der AG Grüne Transatlantiker:innen seit 2025
- ehrenamtliches Engagement bei den JEF seit 2017; ehrenamtliche Rechtsberatung in der Law Clinic Münster (2017 - 2023)
