| Antragsteller*in: | Matiss Grasis |
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O14-2: Matiss Grasis
Name
Bewerbung
Kandidatur als Bezirksverordneter / BVV-Mitte:
Bin mit Leidenschaft (seit'22) euer Bürgerdeputierter stellvertretend im Ausschuss für Stadtentwicklung/FM und werde liebend gerne alle Themen der Grünen Entwicklung zu lebenswerten Quartieren der letzten Jahre weiter vertreten und in der kommenden Wahlperiode in der BVV Mitte vorantreiben.
Mein Bezirk Mitte
Besonders am Herzen liegt mir mein Kiez entlang der Brunnenstrasse in Altmitte & Wedding, weil dieser alle Zielkonflikte aller Milieus in Mitte Ost & West aufprallen lässt:
Vom Rosenthaler bis zum Gesundbrunnen und weiter in'n Wedding & nach Moabit und dazu natürlich die Belange der historischen Mitte, Alex, KMA - es gibt keinen spannenderen Bezirk, um seit dem Mauerfall Stadtentwicklung in Mitte zu erleben: In Kunst- und Clubszene, Neuen Medien, Bauen, Wohnen & Leben
Mein Berlin
Geboren in Uppsala, Schweden am 4/6/67, seit 1970 in München aufgewachsen und seit 1988 in Westberlin zum Studium an der HdK Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation mit Abschluss Dipl. Kommunikationswirt der Universität der Künste.
Danach langjährige eigene Agenturtätigkeit mit dem Ergebnis durchaus anerkannter Projekte /ADC Award, CannesLion, PopKomm Award/ im Bereich Multimedia & Musik- und Eventmarketing, aber auch sport/politische Kommunikation bei "zum Goldenen Hirschen".
Seit 2004 auf Grund eigener Familienplanung dazu neuer Schwerpunkt bauen & entwickeln mit vielen kleinen & grösseren Projekten in Berlin Mitte. Zuletzt GF einer ehem. DDR-Ferienanlage an der Ostsee für 24 Berliner Eigentümerfamilien. Beide Kinder sind gross (Titus 20 / Vida 16) und ich beruflich selbstständig, habe also Zeit & Engagement, wie schon in der Ausschussarbeit flexibel (fast) alle Termine am Tag und in den Randzeiten für den Bezirk wahrzunehmen und einen intensiven BürgerInnenkontakt durch alle Schichten quer, zu pflegen.
Privat quasi mit dem BA Mitte "verheiratet"/ zumindest "fast" in Gestalt einer langjährigen Mitarbeiterin.
Daher seit einigen Jahren unvermeidlich verbunden im Aufschlagbereich zwischen öffentlicher Verwaltung/Dienst und Bezirkspolitik - durchaus eine Ebene mit möglichen Spannungsverlusten und daher eine sehr anspruchsvolle Aufgabe für unsere zu unterstützenden Schnittstellen - die grünen StadträtInnen & unsere Bezirksbürgermeisterin.
Grüne Bezirkspolitik für alle BürgerInnen
Mein Wunsch für die BVV ist, über eine grüne Stadtentwicklung hinaus, die berechtigten Anliegen der MitteBürgerInnen maximal reibungsfrei aus der kommunalpolitischen Ebene in die verwaltungsrechtliche Ebene zur konkreten Umsetzung zu bringen:
Als Praktiker mit Erfahrungen an allem was dazu gehört, um wirtschaftlich sinnvoll, aber emphatisch etwa mit Konzeption, Pressearbeit, Geschäftsordnung, Antragswesen, Verwaltungs- und Baurecht, Verbänden, Vereinen, Parteien und den Menschen in Mitte klar zu kommen.
Dazu braucht es einen weitgehenden Interessenausgleich zwischen dem BA und der BVV, also ein Miteinander über Partei- und Dienstgrenzen hinweg, das unsere Wünsche für Klima & Kieze im Rahmen des Haushalts tatsächlich Wirklichkeit werden lässt.
Diese unterschiedlichen Perspektiven möchte ich einnehmen und auf einen grünen Nenner bringen im:
1. Ausschuss für Stadtentwicklung
2. Hauptausschuss
3. und projektbezogen im Ausschuss für Kultur
Euer grüner Verordneter
Auch wenn mein letztes "amtliches" politisches Handlungsmandat im AstA der UdK zurückliegt, bin ich zeitlebens Politikjunkie. Als EU-Bürger leider nicht wahlberechtigt auf Bundesebene, hab ich über meine Mitarbeit im Ausschuss SE/FM erlebt, dass Kommunalpolitik alle Berliner egal woher mitanpacken lässt.
Konkrete politische Unterstützung hatte ich durch die Grünen aus Bezirk & Land erstmals für unseren Kiezkampf, als unsere Eckkneipe vor Corona dem Investorenwillen weichen musste - und mittlerweile als Ferienwohnung mit blickdichten Schaufenstern eine ausserkiezliche Existenz fristet.
Daher mein Entschluss zum Parteieintritt und mein besonderes Augenmerk auch dem Mieterschutz im gewerblichen Bereich, angestammte kleine Gewerbe sind der Verdrängung rechtlos ausgeliefert sowie natürlich allen BewohnerInnen in Mitte deren Rechte durchgesetzt und geschärft gehören.
Nächster konkreter Schritt der Ausschussarbeit im Monat Mai:
Die fortdauernde Zweckentfremdung der 257 Ferienwohnungen in Mitte beenden, deren Bestandsschutz aus der Negativliste (vor 2014) vom OVG aufgehoben wurde !
