| Antragsteller*in: | Sven Drebes |
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O30-1: Sven Drebes
Name
Bewerbung
Liebe Freund*innen,
liebe Grüne in Mitte,
Mitte ist ein toller und in jeder Hinsicht vielfältiger Bezirk. Hier kommen Menschen die verschiedensten Menschen mit sehr unterschiedlichen Interessen, Zielen und Bedürfnissen an sehr unterschiedlichen Orten zusammen.
Oft passt das alles so zusammen, dass alle gut miteinander auskommen oder zumindest reibungslos nebeneinander existieren. Manchmal knirscht oder knallt es aber auch zwischen Menschen oder Gruppen, die ganz unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie ein Ort genutzt werden soll. Hier ist es oft an der Bezirkspolitik, Lösungen zu finden, mit denen möglichst viele gut leben können. Die Bezirksverwaltung hat außerdem einen großen Anteil daran, ob die Menschen den Eindruck haben, dass „Berlin funktioniert“.
In den letzten Jahren habe ich hoffentlich dazu beigetragen, dass das gelingt. Seit 2021 bin ich Mitglied der BVV und kümmere mich für die Fraktion um die Themenfelder Soziales, Gesundheit, Inklusion und Barrierefreiheit. Lange konnte ich diese mit den Themen verknüpfen, für die das Ordnungsamt zuständig ist, eine Kombination, die vor allem auf Bezirksebene viel näher liegt, als es auf den ersten Blick scheint. Wirkliche Lösungen für Konflikte im öffentlichen Raum, müssen nämlich fast immer all diese Aspekte beinhalten. So ist es Steffi, Lucie und mir gelungen, ein umfassendes Konzept für den Leopoldplatz „auf die Straße“ zu bringen, das vor allem auf Belebung des Platzes und Unterstützung setzt und inzwischen einige Erfolge zeigt. Als wichtigen Teil davon haben wir den Runden Tisch Leopoldplatz als Format des Feedbacks, Austauschs und der Beteiligung wieder mit Leben gefüllt Es ist uns darüber hinaus gelungen, die Idee eines „Hauses der Hilfe“ so weit in die Diskussion zu bringen, dass der Senat sie übernommen hat.
Außerdem haben wir mit Almut und Christopher erreicht, dass neue und grundlegend sanierte Spielplätze, Weihnachtsmärkte und andere Orte barrierefreier und inklusiver gestaltet werden. Ich habe dem Sozialamt zahlreiche Wege aufgezeigt, mehr im Sinne der Menschen zu arbeiten, für die es Leistungen erbringen soll (Mehr dazu hier: https://gruene-fraktion-mitte.de/unsere-themen/soziales-arbeit-b%C3%BCrgerdienste-und-wohnen). Und schließlich gibt es auf unserer Initiative hin mehr Möglichkeiten, auf Wochenmärkten etwas zu essen.
Dieses Jahr kandidiere ich für einen Listenplatz, der nicht zu einem direkten Einzug in die BVV führen wird. Damit biete ich euch an, auf die vorderen Plätze Menschen mit neuen Ideen und anderen Perspektiven zu wählen und weiter hinten jemanden, der im Fall der Fälle als Nachrücker ohne lange Einarbeitung durchstarten kann.
Meine Ziele sind dabei weitgehend die gleichen wie vor fünf Jahren. Mitte soll ein Bezirk bleiben - bzw. in einigen Teilen wieder werden - in dem Alle gut leben können. Auch 2035 und weit darüber hinaus sollen auch Menschen ohne hohes Einkommen hier nicht nur arbeiten, sondern auch in bezahlbaren und attraktiven Wohnungen leben und in für sie attraktiven Geschäften einkaufen können. Alle Menschen sollen auch außerhalb ihrer Wohnungen Plätze finden, an denen sie sich gerne aufhalten, sich mit anderen treffen und wohl fühlen können, unabhängig davon, ob sie dabei Geld ausgeben können oder wollen oder nicht. Obdachlose Menschen sollen im Idealfall Wohnungen finden, mindestens jedoch Unterkünfte und Aufenthaltsorte, die das ganze Jahr für sie offen sind und auf ihre Bedürfnisse Rücksicht nehmen. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass im Bezirk Diskriminierung bald der Vergangenheit angehört und möglichst schnell möglichst viele Barrieren verschwinden und keine neuen entstehen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Verwaltung nicht nur funktioniert, sondern für die Menschen arbeitet.
Ich lebe seit 2010 im Leopold-Kiez im Wedding. Der Umzug nach Berlin war beruflich bedingt und der Wedding ist eher zufällig zu meinem Kiez geworden. Es hat aber nicht lange gedauert, bis ich hier heimisch geworden bin. Ich arbeite als Referent für Behindertenpolitik für die Grüne Bundestagsfraktion. Vorher habe ich in Mainz gelebt, Volkswirtschaftslehre studiert und promoviert sowie mich ehrenamtlich engagiert. In der Partei bin ich seit 2018 Mitglied und derzeit in der AG Soziales des KV aktiv. 2020/21 unterstützte ich die damalige BVV-Fraktion als Bürgerdeputierter im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Ordnungsamt und Gleichstellung.
Mein Ideal ist eine umfassend inklusive Gesellschaft. Anders als in Deutschland leider verbreitet, ist Inklusion für mich dabei kein rein behindertenpolitisches Konzept. Vielmehr verstehe ich es als umfassenden Grundsatz einer Gesellschaft, die alle Menschen akzeptiert, wie sie sind, und Strukturen an ihre Bedürfnisse anpasst, statt zu erwarten, dass sich die Menschen an die hergebrachten Strukturen anpassen. Wenn ihr mich auf die Liste für die Wahl zur BVV wählt, wählt ihr jemanden, für den Sozial-, Gesundheits- und allgemein Bezirkspolitik Leidenschaft und der Einsatz für eine umfassend inklusive Gesellschaft nicht nur Beruf, sondern Berufung sind. Dafür bitte ich um eure Unterstützung.
Euer
Sven
Name: Sven Drebes
Geboren: 1975 in Heidelberg
Wohnt: im Wedding, Leopold-Kiez
In der Partei: seit 2018; aktiv u.a. in der AG Soziales und der LAG Gesundheit und Soziales
BVV-Erfahrung:
- Seit 2021 Bezirksverordneter, zuständig für
- Soziales,
- Barrierefreiheit und Inklusion,
- Ordnung (2021 - Dezember 25)
- Gesundheit (seit März 2025)
- 2020/21 Bürgerdeputierter im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Ordnungsamt und Gleichstellung
