| Antragsteller*in: | Lara Liese |
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F3-1: Lara Liese
Name
Bewerbung
Liebe Freund:innen,
ich bewerbe mich bei Euch für den dritten Platz auf unserer Liste zur Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte, weil ich Verantwortung auch außerhalb unserer Partei übernehmen möchte, weil ich überzeugt davon bin, dass gute Kommunalpolitik unsere Demokratie stärkt, und weil ich daran mitwirken will, dass unser Bezirk für alle funktioniert.
Politik der Ehrlichkeit – mein politischer Anspruch
Was unsere Kommunalpolitik ausmacht, haben wir in einer gemeinsamen Klausur von Kreisvorstand und Bezirksamtsteam im letzten Jahr auf einen Begriff gebracht: „Politik der Ehrlichkeit“. Eine Politik, die nicht so tut, als könne alles so bleiben, wie es ist. Die aber auch nichts verspricht, was sie nicht halten kann. Eine Politik, die die Menschen im Bezirk ernst nimmt, Herausforderungen benennt, klar sagt, was sie leisten oder auch nicht leisten kann und dann das Versprochene umsetzt. Das ist mein Anspruch an mich selbst – in der Partei und in der BVV.
Warum ich Bezirkspolitik machen will
Der Grund, aus dem ich jetzt für die BVV kandidiere, ist derselbe, aus dem ich vor acht Jahren unserer Partei beigetreten bin: Demokratie funktioniert nicht von allein. Sie muss aktiv gestaltet werden. Und ich bin überzeugt, dass hierfür auf kommunaler Ebene ein entscheidender Hebel liegt.
Wer sicher zur Arbeit kommt, wer seinen Wohnsitz schnell und digital ummelden kann, wer in einer lebenswerten Nachbarschaft lebt und erlebt, dass der Staat liefert – der vertraut diesem Staat. Der ist resilienter gegenüber den großen Herausforderungen, die vor uns stehen. Kommunalpolitik ist keine kleine Politik. Sie ist oft die sichtbarste und wirkungsvollste.
Was ich mitbringe
Ich kandidiere, weil ich glaube, dass ich die Erfahrung und die Kompetenzen mitbringe, unsere bündnisgrüne Bezirkspolitik in den kommenden fünf Jahren stark aufzustellen.
In knapp sechs Jahren intensiver Arbeit im Kreisvorstand, seit 2025 als Kreisvorsitzende, habe ich gelernt, wie man funktionierende Strukturen aufbaut, wie man Menschen zusammenbringt und so Veränderung herbeiführt, wie man langfristig und strategisch Politik gestaltet. Ich habe eng mit unserer Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger und unserem Bezirksstadtrat Christopher Schriner zusammengearbeitet, unsere Koalition im Bezirk auch in schwierigen Phasen zusammengehalten und den Prozess zur Erarbeitung unseres Wahlprogramms für Mitte verantwortet.
Beruflich bin ich seit 2023 in der Bundesverwaltung tätig, davon zwei Jahre auf politischer Leitungsebene. Ich weiß, wie Behörden funktionieren, wie man Veränderungen herbeiführt und welche Wege ins Leere führen. Als Juristin kenne ich den Spielraum, den Politik hat und die Grenzen, die das Recht setzt.
Wie ich Politik für Mitte machen will
In den letzten Jahren waren wir als Bündnisgrüne die Mitte-Partei. Das wollen wir bleiben. Wir haben erfolgreich regiert, uns vor Verantwortung nicht gedrückt und gezeigt, dass wir die Vielfalt unseres Bezirks zusammenhalten können.
Mein Anspruch ist, dass wir das Wort „Bündnis“ in unserem Parteinamen ernst nehmen: Breite Bündnisse schmieden: Zu anderen demokratischen Parteien, in die Zivilgesellschaft, in die Wirtschaft bis hin zu einzelnen Menschen in unserem Bezirk, die wir über Haustürgespräche erreichen. Von Bayer bis Fixpunkt, vom Einfamilienhaus bis zur Platte. Ein Bezirk, der für alle funktioniert, braucht eine Politik, die alle mitdenkt.
Dabei will ich eng verzahnt mit der Partei und dem Bezirksamt an einem Strang ziehen – effektiv, verlässlich, mit Blick auf das, was wirklich bei den Menschen ankommt.
Was ich für Mitte erreichen will
In den letzten fünf Jahren haben wir gezeigt, dass wir vor Ort einen Unterschied machen: Schulen saniert, Schulwege geschützt, den Leopoldplatz sicherer und lebendiger gemacht, den Bezirk aufgeräumt, Kinder-, Familien- und Senioreneinrichtungen erhalten und Klimaschutz konkret gemacht. Auf diesem Fundament will ich aufbauen.
Ich will mich dafür einsetzen, dass unsere Verwaltung digital und bürgerfreundlich funktioniert, sei es beim Elterngeld oder bei der Ummeldung. Ich will, dass unsere Kieze sauber, sicher und lebenswert sind, dass Mobilität für alle funktioniert und dass Bildung, Kultur und Sport echte Chancen für alle ermöglichen, unabhängig vom Geldbeutel oder der Postleitzahl.
Unser Bezirk ist das Herz der Hauptstadt. Urban, lebendig, vielfältig. Ich will, dass das nicht nur so bleibt, sondern dass wir es gestalten. Dass wir in Mitte zeigen, wie erfolgreiche grüne Hauptstadtpolitik aussieht.
Dafür will ich mich mit einem starken Team einsetzen und bitte Euch um Euer Vertrauen – für einen Bezirk, der liefert, der zusammenhält und der zeigt, was Demokratie kann.
Eure Lara
Beruf: Referentin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (seit 2023); zuvor wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin, Lehrstuhl für Verfassungsrecht (2018-23).
Ausbildung: Studium der Rechtswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Humboldt-Universität zu Berlin (2013-18), Rechtsreferendariat (2020-2022) sowie erstes (2018) und zweites (2022) juristisches Staatsexamen in Berlin.
Partei: Kreisvorsitzende (seit 2025), Mitglied des Kreisvorstands (2020-25), Mitglied der Steuerungsgruppe Beschwerdestrukturen im Landesverband (seit 2025), Sprecherin LAG Demokratie und Recht (2019-2021), mehrfach Delegierte und Ersatzdelegierte auf Landes- und Bundesparteitagen, Parteimitglied (seit 2018).
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✉️ lara.liese@gruene-mitte.de
