| Antragsteller*in: | Linus Bering |
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O10-3: Linus Bering
Name
Bewerbung
Liebe Freund*innen,
Berlin-Mitte ist mein Zuhause, und ich bin froh, dass es so gekommen ist. Ich bin damals nicht zufällig hierher gezogen: Ein FSJ-Politik hat mich nach Berlin gebracht, das ich im Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr bei unserem Bündnisgrünen Stadtrat in Neukölln absolviert habe. Dieses Jahr im Bezirksamt hat mich tief in die Strukturen der Berliner Bezirksverwaltung eingeführt — und mir gezeigt, wie wichtig es ist, dass auch junge Stimmen in der BVV präsent sind. Nicht als Feigenblatt, sondern als echte politische Kraft.
Bündnisgrünen Werten fühle ich mich schon mein ganzes Leben verbunden — nicht zuletzt durch das Engagement meiner Eltern in der Heimat. Im Kreisverband bin ich als Co-Sprecher der AG Mobilität aktiv. Auf der letzten KMV wurde ich zusammen mit Sophie Beyer als Votenträger der Grünen Jugend gewählt. Zudem bin ich als Delegierter der Grünen Jugend für die Bundesarbeitsgemeinschaft Mobilität und Verkehr bundesweit vernetzt und aktiv, zuletzt in Frankfurt und Magdeburg.
Parallel dazu habe ich Anfang dieses Jahres meine Ausbildung zum Rettungssanitäter abgeschlossen und arbeite seitdem im Sanitätsdienst — bald auch im Rettungsdienst. Ab dem kommenden Wintersemester werde ich Stadt- und Regionalplanung an der TU Berlin studieren. All das klingt vielleicht nach viel auf einmal — aber für mich gehört es zusammen: das Erleben der Stadt als sozialer Raum, das Verstehen ihrer Planung, und das Eintreten für sie politisch.
1. Warum ich kandidiere: Brücken bauen zwischen Grüner Jugend und BVV-Fraktion
Wenn Sophie und ich auf der Liste stehen, ist das kein Selbstzweck. Es geht mir darum, eine bessere Vernetzung zwischen der Grünen Jugend und der BVV-Fraktion zu schaffen — voneinander profitieren, Missverständnisse abbauen, bei relevanten Themen wirklich zusammenarbeiten. Gleichzeitig ist es eine konkrete Motivation für GJ-Mitglieder, sich in den Wahlkampf einzubringen. Gerade jetzt, da unsere Aktiventreffen wieder vermehrt draußen stattfinden können, lässt sich das wunderbar verbinden.
Wichtiger noch: Wer in der BVV sitzt, hat über fünf Jahre kontinuierlich den Draht zu jungen Menschen im Bezirk. Jugendbeteiligung ist kein Projekt — sie ist eine Haltung. Und die kann nur glaubwürdig vertreten werden, wenn wir selbst Teil dieser Zielgruppe sind.
2. Meine Themen: Verkehr, Stadtentwicklung, Gesundheit
Verkehr war schon immer mein größtes Herzensthema. Im Bezirksamt Neukölln habe ich praktische Erfahrung gesammelt und verstehe die Berliner Verwaltungsstrukturen in diesem Bereich. Ich weiß, wie Mobilitätspolitik wirklich funktioniert — und wo sie scheitert, wenn politischer Wille fehlt. Was Christopher und das Team in Mitte an Kiezblocks und Radwegen vorangebracht haben, möchte ich aktiv mitverteidigen und weiterentwickeln.
Stadtentwicklung ist das Feld, in dem sich meine praktische Erfahrung und mein geplantes Studium unmittelbar ergänzen. Berlin-Mitte steht — vor enormen Herausforderungen: mehr Hitzetage, mehr Tropennächte, ein öffentlicher Raum, der dringend umgestaltet werden muss. Hier will ich mitdenken und mitgestalten.
Gesundheit ist ein Thema, das ich nicht aus Büchern kenne, sondern aus dem Einsatz. Als Rettungssanitäter erlebe ich täglich, was es bedeutet, wenn das Gesundheitssystem unter Druck steht — und welche Rolle die kommunale Ebene dabei spielt. Ich bin bereit, mir das politische Wissen anzueignen, das nötig ist, um hier auch in der BVV wirksam zu sein.
Liebe Freund*innen, ich freue mich auf die nächsten Monate — auf den Wahlkampf, auf die Gespräche, und auf die Möglichkeit, Mitte aktiv mitzugestalten. Ich bitte euch herzlich um euer Vertrauen und eure Stimme.
Euer Linus
Instagram: @linusbering
Signal: Linus.971
Über mich:
- Rettungssanitäter
- Co-Sprecher AG Mobilität
- Delegierter der GJ für die BAG Mobilität und Verkehr
- 1 Jahr Verwaltungserfahrung im BA Neukölln
- Zum Wintersemester Studienbeginn in Stadtplanung an der TU Berlin
- Jahrgang 2006
