A-4: Sicherheit, die Mitte zusammen hält
| Antragsteller*in: | Kreisvorstand |
|---|---|
| Antragshistorie: | Version 1(14.01.2026) |
| Antragsteller*in: | Kreisvorstand |
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| Antragshistorie: | Version 1(14.01.2026) Version 1 |
Sicherheit ist die Grundlage guten Zusammenlebens in einer offenen Gesellschaft.
Wir werden Berlin-Mitte zu einem Bezirk machen, in dem alle Menschen sicher sind
und sich sicher fühlen – im Alltag, auf Plätzen und in Parks, im Straßenverkehr,
auf Großveranstaltungen und in Ausnahmesituationen. Die Herausforderungen, die
es vor Ort gibt, wie Müll oder Konflikte im öffentlichen Raum, nehmen wir ernst
und entwickeln gemeinsam mit den Menschen Lösungen. Eine gute Zusammenarbeit
zwischen Bezirk, Polizei und Ordnungsdiensten ist dafür unerlässlich.
Gleichzeitig braucht es präventive Maßnahmen, die im Alltag greifen, wie gute
Stadtgestaltung, soziale Angebote und Sichtbarkeit vor Ort.
#Mitte macht sauber – Kieze lebenswert gestalten
Sicherheit umfassend angehen
Sicherheit kann nur erreicht werden, indem viele verschiedene Aspekte einbezogen und verschiedene Methoden eingesetzt werden. So ist Prävention ist deutlich wirksamer als erst dann einzuschreiten, wenn eine Situation schon als kritisch wahrgenommen wird. Deshalb tragen die lebenswerte Gestaltung und gute Beleuchtung des öffentlichen Raums sowie der Erhalt und Ausbau von Treffpunkten, Beratungs-, Therapie- und Unterstützungs-Angeboten auch viel zur Sicherheit im Bezirk bei. Darüber hinaus muss beim Einsatz polizeilicher Maßnahmen berücksichtigt werden, dass sie auf verschiedene Menschen unterschiedlich wirken. So kann beispielsweise präventive Präsenz von Polizei und Ordnungsamt bei vielen Menschen das Sicherheitsgefühl erhöhen, bei vielen anderen aber auch reduzieren, sei es, weil sie Diskriminierungen durch diese Behörden erfahren haben oder sich erst durch deren wahrgenommene Anwesenheit fragen, ob der jeweilige Ort ein Problem hat. Diese und zahlreiche weitere Punkte werden wir in die Planung und Durchführung von Maßnahmen einbeziehen.
#Mitte macht sauber – Kieze lebenswert gestalten
Unsere Kieze sind unser Zuhause. Deshalb sind saubere Parks und Spielplätze,
Gehwege ohne Sperrmüll und ausreichend Mülleimer im öffentlichen Raum ein
Schwerpunkt unserer Arbeit im Bezirk. Mit der Kampagne #Mittemachtsauber haben
wir gezeigt, wie gemeinsames Engagement die Sauberkeit im Bezirk Mitte
nachhaltig verbessern kann: Durch diverse und umfassende Maßnahmen wie Clean-Up-
Aktionen, breite Information und Aufklärung, Ausbau der Sperrmüllaktionstage,
konsequentes Vorgehen bei illegaler Müllablagerung wurden bereits sichtbare
Erfolge erzielt. Das setzen wir fort und bauen es weiter aus, damit unsere Kieze
sauber und lebenswert bleiben.
Unsere Kieze sind unser Zuhause. Deshalb sind saubere Parks und Spielplätze, Gehwege ohne Sperrmüll und ausreichend Mülleimer im öffentlichen Raum ein Schwerpunkt unserer Arbeit im Bezirk. Mit der Kampagne #Mittemachtsauber haben wir gezeigt, wie gemeinsames Engagement die Sauberkeit im Bezirk Mitte nachhaltig verbessern kann: Durch diverse und umfassende Maßnahmen wie die vielen ehrenamtlichen Clean-Up-Aktionen, breite Information und Aufklärung, Ausbau der Sperrmüllaktionstage, konsequentes Vorgehen bei illegaler Müllablagerung wurden bereits sichtbare Erfolge erzielt. Das setzen wir fort und bauen es weiter aus, damit unsere Kieze sauber und lebenswert bleiben.
Lebendiges Mitte – öffentliche Räume sicher gestalten
Ein sicheres Berlin-Mitte entsteht auch durch attraktive öffentliche Räume und
lebendige Kieze. So erhöhen wir das Sicherheitsgefühl an Orten, die viele
Menschen tagsüber oder nachts aktuell meiden. Dabei setzen wir auf intelligente
Beleuchtungskonzepte an dunklen Ecken, gepflegte Plätze, gemischte Nutzungen
insbesondere im Erdgeschoss und regelmäßige Veranstaltungen zur Belebung des
öffentlichen Raumes.
Belastete Orte – gezielt handeln und Konflikte lösen
Wir setzen auf konkrete Verbesserungen an den Orten in unserem Bezirk, in denen
die Lage besonders angespannt ist: Der Leopoldplatz soll als Ort mit hoher
Aufenthaltsqualität für alle wahrgenommen und genutzt werden. Dafür haben wir
bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen, die die Situation deutlich verbessert
haben. Daran arbeiten wir mit Hochdruck weiter und setzen auf umfassende
Vorsorgemaßnahmen, klare Regeln, die auch durchgesetzt werden und Hilfsangebote
für diejenigen, die unsere Unterstützung brauchen. Auch im Umgang mit der
Prostitution in der Kurfürstenstraße ist unser Ziel, Sicherheit, Aufklärung und
Respekt miteinander zu verbinden und Lösungen für Konflikte im engen Dialog mit
den Anwohner:innen zu finden. Mit unserem Präventionsteam behalten wir sich
dynamisch entwickelnde Lagen im Blick und intervenieren gezielt.
Wir setzen auf konkrete Verbesserungen an den Orten in unserem Bezirk, in denen die Lage besonders angespannt ist: Der Leopoldplatz soll als Ort mit hoher Aufenthaltsqualität für alle wahrgenommen und genutzt werden. Dafür haben wir bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen, die die Situation deutlich verbessert haben. Daran arbeiten wir mit Hochdruck weiter und setzen auf umfassende Vorsorgemaßnahmen, klare Regeln, die auch durchgesetzt werden und Hilfsangebote für diejenigen, die unsere Unterstützung brauchen. Auch im Umgang mit der ProstitutionSexarbeit in der Kurfürstenstraße ist unser Ziel, Sicherheit, Aufklärung und Respekt miteinander zu verbinden und Lösungen für Konflikte im engen Dialog mit den Anwohner:innen zu finden. Mit unserem Präventionsteam behalten wir sich dynamisch entwickelnde Lagen im Blick und intervenieren gezielt. Auch für die Kurfürstenstraße ist unser Ziel, Sicherheit für Anwohnende und Sexarbeitende zu schaffen. Dafür setzen wir auf Aufklärung und Respekt und bringen Lösungen für Konflikte im engen Dialog mit Anwohnenden, Sexarbeitenden und den dort engagierten Trägern auf den Weg.
Gemeinsam gegen Jugendgewalt – alle an einen Tisch bringen
Jugendgewalt ist auch in Berlin-Mitte ein ernstes Problem, das wir entschlossen
angehen. Für uns gilt: Frühe Unterstützung und gute Perspektiven sind der
wirksamste Weg, um Gewalt dauerhaft zu verhindern und Sicherheit für alle zu
schaffen. Klar ist aber auch: Schwere Gewalttaten erfordern eine schnelle und
deutliche Reaktion durch Polizei und Strafgerichte. Wir setzen auf starke
soziale Infrastrukturen im Kiez und wollen eine Task Force
Jugendgewaltprävention einrichten, die Jugendhilfe, Schulen, Streetwork, Polizei
und Bezirksamt an einen Tisch bringt. Ziel ist, Ursachen für kriminelles
Verhalten frühzeitig zu erkennen, ihnen entgegenzuwirken und dadurch Gewalt
einzudämmen. Die Task Force soll konkrete Maßnahmen und verbindliche Absprachen
entwickeln – für mehr Sicherheit, Teilhabe und Zusammenhalt im Bezirk.
Jugendgewalt ist auch in Berlin-Mitte ein ernstes Problem, das wir entschlossen angehen. Für uns gilt: Frühe Unterstützung und gute Perspektiven sind der wirksamste Weg, um Gewalt dauerhaft zu verhindern und Sicherheit für alle zu schaffen. Klar ist aber auch: Schwere Gewalttaten erfordern eine schnelle und deutliche Reaktion durch Polizei und Strafgerichte. Wir setzen auf starke soziale Infrastrukturen im Kiez und wollen eine Task Force Jugendgewaltprävention einrichten, die Jugendhilfe, Schulen, Streetwork, Polizei und Bezirksamt an einen Tisch bringt. Ziel ist, Ursachen für kriminellesstrafbares oder das gute Zusammenleben beeinträchtigendes Verhalten frühzeitig zu erkennen, ihnen entgegenzuwirken und dadurch Gewalt einzudämmen. Die Task Force soll konkrete Maßnahmen und verbindliche Absprachen entwickeln – für mehr Sicherheit, Teilhabe und Zusammenhalt im Bezirk.
Demokratisches Mitte – Rechtsextremismus entschieden entgegentreten
Rechtsextremismus hat in Mitte keinen Platz: Rechtsextreme Übergriffe, Hass und
Einschüchterung bedrohen das friedliche Zusammenleben – auch auf Bezirksebene.
Wir wollen deshalb Vertreter:innen aus Zivilgesellschaft, Schulen, Jugend- und
Kulturprojekten, Verwaltung und Politik regelmäßig zusammenbringen, um
Aktivitäten zu vernetzen, Betroffene zu stärken und weitere Strategien gegen
rechte Gewalt und Hetze zu entwickeln. Auch allen anderen Formen von
Extremismus, die sich gegen unsere freie Art zu leben richten, treten wir
entschieden entgegen.
Rechtsextremismus hat in Mitte keinen Platz: Rechtsextreme Übergriffe, Hass und Einschüchterung bedrohen das friedliche Zusammenleben – auch auf Bezirksebene. Wir wollen deshalb Vertreter:innen aus Zivilgesellschaft, Schulen, Jugend- und Kulturprojekten, Verwaltung und Politik regelmäßig zusammenbringen, um Aktivitäten zu vernetzen, Betroffene zu stärken und weitere Strategien gegen rechte Gewalt und Hetze zu entwickeln. Auch allen anderen Formen von Extremismus, die sich gegen unsere freie Art zu leben richten, treten wir entschieden entgegen. Um unsere Gesellschaft gegen Extremismus resilienter zu machen, stärken wir Demokratiebildung bereits ab der Grundschule. Dabei muss Demokratie auch im Schulalltag gelebt werden, wie durch Beteiligungsformate der Schüler:innen. So werden wir auch in den kommenden Jahren unseren Schulen in Mitte den berlinweit größten Schüler:innenhaushalt zukommen lassen.
Funktionierender Katastrophenschutz – unseren Bezirk krisenfest machen
Um Berlin-Mitte krisenfest zu machen, braucht es den Einsatz der gesamten
Gesellschaft. Seien es Unglücksfälle, Extremwetterereignisse oder der Ausfall
kritischer Infrastruktur: Wir haben in Mitte bereits ein gutes Fundament;
Strukturen und Pläne zur Gefahrenabwehr existieren. Auf diesem Fundament werden
wir aufbauen. Ziel ist es, dass jede einzelne Person in Berlin-Mitte weiß, was
im Krisenfall zu tun ist. Wir setzen uns für funktionierende Frühwarn‑ und
Informationssysteme, eine gute Koordination zwischen Bezirks- und
Landesverwaltung, Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Ehrenamtlichen
sowie regelmäßige Übungen und Aufklärung ein.